Creaplant AG
Bolacker 5
Gerlafingen, Solothurn 4563
Switzerland
http://www.creaplant.ch/

Reduced to Nature
Date of completion: August 2015
Role of company:

  • Design/concept
  • Execution/construction
  • Maintenance

Starting position

The 5-storey new office building is situated on a campus surrounded by a dense tree park. The interior of the building is marked by six internal courtyards with a total surface area of 300m2, for which indoor planting was required. Exposed concrete walls and flooring in a variety of shades of grey pared back the internal architecture to basics.

Design and implementation

The draft idea gave rise to minimalist landscapes with dominant solitary trees. In each of the six individually-designed atriums, the tops of tree ferns (Dicksonia squarrosa) up to four metres in height extend into the air. At shrub level, branched Philodendron ‘Xanadu’ flourish, while the lower planting consists of organically arranged groups of plants. The surfaces were modelled into hilly landscapes. But it is the hand-picked, carefully-positioned boulders that turn this indoor planting into an archaic-looking work. This impression is further strengthened by the knowledge that tree ferns are among the oldest plants on the planet.

Sustainability

A particular challenge was posed by the special building regulations relating to energy in the Minergie-P-ECO certified building. Illumination of the whole surface of the plant beds with metal halogen spotlights was out of the question. Instead, individual plant groups were illuminated with LED floor lamps specially developed for this project. This unconventional solution reduced energy consumption by more than 2/3rds compared to traditional plant lighting. In addition, a sensor-controlled watering system waters the different types of plants efficiently and in accordance with their needs.

Reduced to Nature

Ausgangslage
Der 5-geschossige Büroneubau liegt in einem Campus der durch einen dichten Baumpark umrandet wird. Das Innere des Gebäudes wird geprägt von sechs Innenhöfen mit einer insgesamt 300 m2 umfassenden Grundfläche, für die eine Innenbegrünung vorgesehen war. Wände aus Sichtbeton und der Bodenbelag in verschiedenen Grautönen reduzieren die Innenarchitektur auf das Wesentliche. Unter diesen Voraussetzungen sollte mit Pflanzen ein natürlicher aber unaufdringlicher Akzent gesetzt werden.

Gestaltung und Umsetzung
Aus der Entwurfsidee entstanden minimalistische Landschaften mit dominanten Solitärbäumen, verspielten Farninseln und Natursteinskulpturen. In jedem der sechs individuell gestalteten Atrien ragen die Kronen von bis zu vier Meter hohen Baumfarnen (Dicksonia squarrosa) in den Luftraum. Auf der Strauchebene gedeihen verzweigte Philodendron ‚Xanadu’, während die Unterbepflanzung aus organisch angeordneten Pflanzengruppen besteht. Darin wechseln sich diverse Farnarten ab mit Ophiopogon japonica und Chamaedorea metallica. Die Oberflächen der mit Mineralsubstrat erstellten Anlage wurden zu hügeligen Landschaften modelliert. Aber erst die handverlesenen, sorgfältig positionierten Findlinge lassen aus dieser Innenbegrünung ein archaisch anmutendes Gesamtwerk entstehen. Dieser Eindruck wird verstärkt mit dem Wissen, dass Baumfarne zu den ältesten Pflanzen überhaupt auf unserem Planeten zählen.

Nachhaltigkeit
Eine besondere Herausforderung waren die energetischen Sonderbauvorschriften des in Minergie-P-ECO zertifizierten Gebäudes. Die ganzflächige Ausleuchtung der Pflanzbeete mit Metallhalogen Strahlern kam nicht in Frage. Stattdessen wird jede einzelne Pflanzengruppe gezielt mit speziell für dieses Projekt entwickelten LED-Stehleuchten belichtet. Durch diese unkonventionelle Lösung konnte der Stromverbrauch um mehr als 2/3 reduziert werden im Vergleich zu einer herkömmlichen Pflanzenbeleuchtung. Die akzentuierte Ausleuchtung erzeugt in jedem der sechs Innenhöfe eine geheimnisvoll anmutende Szenerie. 

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